Angedacht, Andacht, nachgedacht ...

Angedacht, Andacht, nachgedacht ...

Die Schöpfung erwacht....

Der Psalm 104 ist in meiner Bibel mit „Macht und Güte des Schöpfers“ überschrieben. Dieser Psalm ist ein Teil eines Dankgebetes, in dem Gott von David für die großartige Schöpfung und seine unbegreifliche Macht gepriesen wird.

[13] Vom Himmel schickst DU den Regen herab auf die Berge; so sorgst DU dafür, dass die Erde sich satt trinkt.
[14] DU lässt Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen, die der Mensch für sich anbaut, damit die Erde ihm Nahrung gibt:

David dankt Gott auch für die scheinbar kleinen Dinge. Ich find, das tun wir heute viel zu wenig. Ich jedenfalls ertappe mich immer wieder, wie ich gerade mal für die ‚großen’ Dinge Danke sage. Um so Sachen wie Regen oder Sonne mach ich mir kaum Gedanken. Obwohl sie ja eigentlich dafür nötig sind, dass wir uns unsere Bäuche mit allerlei leckeren Dingen voll schlagen können (selbst Dönertiere brauchen Sonne & Regen!! :-). Wenn Gott sich das nich so überlegt hätte, dass im Frühjahr der Schnee weg- und der Boden auftaut, dann ständen wir ganz schön hungrig da…

[24] Herr, was für Wunder hast DU vollbracht! Alles hast DU weise geordnet; die Erde ist voll von Deinen Geschöpfen.

Hier steht es ganz klar – Gott hat alles so gemacht wie es ist. Dafür bin ich echt dankbar. Immer wieder kommen Diskussionen um die Entstehung der Erde auf. Ich für mich glaub ganz fest daran, dass Gott die Erde so geschaffen hat, wie sie is. Wer mir erzählen will, dass der Ursprung der Erde ein großer Knall gewesen is, der kann mir nich erzählen, dass er schon mal mit offenen Augen durch die Natur gegangen ist…

Gott hält einfach alle Fäden in der Hand. Und das macht mich immer wieder froh – das is wirklich eine gewaltige Zusage:

Gott hat diese Erde so wunderbar und perfekt geschaffen – dann ist auch keine meiner Sorgen zu groß für ihn! Wir können echt mit allem zu ihm kommen!

[33] Ich will dem Herrn singen mein Leben lang; meinen Gott will ich preisen, solange ich atme.

Langsam erwacht auch bei uns wieder die Natur, die Vögelein zwitschern (jedenfalls die, die keine Grippe hamm :-), die ersten Schneeglöckchen schießen aus dem Boden…

Da gibt’s ganz viele Parallelen zu uns. Wie oft machen wir bzw. unsere Beziehung zu Gott denn Winterschlaf? Ist der Frühling vielleicht nich schon längst überfällig? Gott will nich, dass unsere Leitung zu ihm dauerhaft einfriert. Ja, es gibt immer wieder Zeiten, in denen uns ‚Frost überfällt’, aber Gott möchte uns da heraus helfen.

Im Buch/Film „Der König von Narnia“ (Empfehlung von mir ) wird davon erzählt, wie in dem Land Narnia nach jahrhunderten der Frühling zurückkommt und die Schöpfung erwacht, als der König, der Löwe Asslan, heimkehrt.So ist es in unserem Leben - wir dürfen nicht warten, bis der Frost uns richtig Schaden zufügt - wenn wir Jesus jetzt ganz neu in unsere ‚kleine Welt’ hereinlassen, vertreibt er den Frost und lässt uns neu erwachen und aufblühen.

Und wenn wir das erleben, verstehen wir die Freude ganz besonders gut, von der uns David in Vers 33 schreibt. Da könnt mor echt denken, David hat sich den Titel der Liederbücher „Feiert Jesus“ ausgedacht…  

Euer Heidelbär

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